Woran du erkennst, ob dein Google-Ads-Konto ein Problem hat

Fünf Prüfschritte, die du selbst durchgehen kannst. Wenn drei davon bei dir zutreffen, liegt es nicht am Markt, sondern an der Struktur deines Kontos. Ich habe die Grenzwerte aufgeschrieben, ab denen ich genauer hinsehe.

1. Wie viel Budget geht an Suchanfragen ohne Ergebnis?

Grenzwert: Über ein Drittel deiner Kosten in den letzten 90 Tagen auf Suchbegriffe ohne eine einzige Conversion ist auffällig. Über die Hälfte ist kein Optimierungsthema mehr, sondern ein Strukturproblem.

Der Suchbegriffsbericht in Google Ads zeigt dir die tatsächlichen Suchanfragen hinter deinen Keywords – die beiden sind nicht dasselbe. Ein Keyword ist das, worauf du bietest, die Suchanfrage ist das, was jemand wirklich eingetippt hat.

Breite Übereinstimmungstypen sind meistens die Ursache: Sie weiten die Suche automatisch aus und schalten dich auch für Anfragen, die mit deinem Angebot nur locker zu tun haben.

2. Misst dein Konto überhaupt das Richtige?

Kein Grenzwert, sondern ja oder nein: Zählt dein Konto Seitenaufrufe als Conversion? Steht bei Lead-Generierung „jede" statt „eine" Conversion? Dann ist jede Zahl in deinem Konto wertlos – auch die, die gut aussehen.

Bei Lead-Generierung ist „jede Conversion" fast immer falsch: Ein Interessent, der drei Formulare abschickt, ist ein Lead – nicht drei. Zählt dein Konto trotzdem jede Einsendung einzeln, wirkt deine Kampagne besser, als sie ist.

Und ein Klick auf die Telefonnummer muss keine Conversion sein – oft ruft da niemand an, es wurde nur mal draufgetippt.

3. Zeigen alle Anzeigen auf dieselbe Seite?

Grenzwert: Wenn mehr als drei Anzeigengruppen auf dieselbe Seite zeigen, verlierst du Conversion-Rate. Wenn deine Anzeigen auf die Startseite führen, verlierst du sie immer.

Das nennt sich Message Match: Die Anzeige verspricht etwas Bestimmtes, die Seite dahinter löst es nicht ein – der Besucher sucht weiter oder geht zurück. Bezahlt hast du den Klick trotzdem.

Wie stark sich das auswirkt, zeigt die Case Study auf der Startseite.

4. Warum wirst du nicht ausgeliefert?

Grenzwert: Über 30 % verlorener Anteil an möglichen Impressionen durch Anzeigenrang ist ein Relevanzproblem. Über 30 % durch Budget heißt: erst die Struktur prüfen, dann Geld nachschieben.

Beide Werte findest du in Google Ads auf Kampagnenebene unter den Spalten für „Anteil an möglichen Impressionen". Bei einem Rangproblem bringt mehr Budget nichts – die Anzeige wird dadurch nicht relevanter, nur teurer.

5. Steigen deine Kosten pro Anfrage schneller als deine Klickpreise?

Grenzwert: Klickpreise steigen überall – das ist Markt. Wenn deine Kosten pro Anfrage schneller steigen als deine Klickpreise, liegt es nicht am Markt. Dann konvertiert deine Seite schlechter als vorher.

Leg beide Werte über zwölf Monate nebeneinander. Das ist der einzige der fünf Prüfschritte, der Kanal- von Seitenproblemen sauber trennt.

Die Punkte zu prüfen ist einfach. Sie einzuordnen nicht.

Ein Drittel Verschwendung im Suchbegriffsbericht kann bei einem Konto völlig normal sein und beim nächsten der Grund, warum seit Monaten nichts mehr funktioniert. Der Unterschied liegt nicht in der Zahl, sondern darin, wofür du wirbst und was ein Kunde dir wert ist.

Und die wichtigste Frage stellt keiner dieser fünf Punkte: ob sich Google Ads für dich überhaupt rechnet. Ich habe einer Marke schon empfohlen, den Kanal zu stoppen – nicht weil die Anzeigen schlecht waren, sondern weil ein Neukunde zu wenig einbrachte, um die Akquisekosten zu tragen. Erst als das Angebot umgebaut war, ergab der Kanal wieder Sinn.

Genau diese Einordnung mache ich in der Analyse. Nicht nur, was in deinem Konto passiert – sondern ob es sich lohnt.

Lukas Rüdel, Google Ads Spezialist aus München
Google Partner

Wer das macht

Lukas Rüdel

Ich bin selbständiger Google-Ads-Spezialist aus München, seit 2019 selbständig und über zehn Jahre in Paid Media. Ich habe Konten für die Deutsche Bahn und im D2C-Team von Samsung verantwortet und in Summe siebenstellige Werbebudgets gesteuert. Google Partner, Google Ads zertifiziert.

Ich schaue mir Konten nicht an, um Fehler zu finden. Ich schaue sie mir an, um zu verstehen, wo dein Geld hingeht und ob es dort richtig ist. Wenn dein Konto sauber läuft, sage ich dir das – und wir reden darüber, wo das Problem stattdessen liegt.

Bülent Inci
„Lukas kombinierte ein strategisches Verständnis mit einer ergebnisorientierten praktischen Mentalität."

Bülent Inci

Head of Performance Marketing, Deutsche Bahn AG

Ein Beispiel

Prüfschritt 5, an einem echten Konto

Bei einem B2B-Dienstleister im Recruiting-Umfeld stiegen die Klickpreise innerhalb eines Jahres um fast ein Drittel – der Markt wurde teurer, daran ließ sich nichts ändern. Trotzdem sanken die Kosten pro Anfrage um rund ein Viertel, und die Conversion-Rate stieg um 73 %.

Verändert wurde nur eines: statt einer allgemeinen Seite bekam jede Suchanfrage eine eigene, passende Landingpage. Gleiches Budget, gleiche Anzeigen.

+73 %

Conversion-Rate

−24 %

Kosten pro Anfrage

+31 %

Klickpreise

Absolute Kostenwerte aus Wettbewerbsgründen unkenntlich.

Die vollständige Case Study steht auf der Startseite.

Wenn du das nicht selbst machen willst

Ich gehe die fünf Punkte für dein Konto durch und schreibe dir auf, was sie bedeuten. Dazu eine Cluster-Karte mit den fünf bis acht Themenbereichen, die dein Konto heute nicht sauber bedient, und eine Rechnung, was ein realistischer Ziel-CPL bei gleichem Budget an zusätzlichen Anfragen bedeutet.

Du bekommst ein PDF von etwa acht bis zwölf Seiten, ein Loom-Video, in dem ich dich durch die Ergebnisse führe, und 45 Minuten Gespräch, in denen du alles fragen kannst.

  • Auswertung der letzten 90 Tage
  • Cluster-Karte mit Suchvolumen und CPC-Range
  • Potenzialrechnung
  • Die Frage, was ein Kunde dir über zwölf Monate wert ist – und ob der Kanal das trägt
  • PDF und Loom-Video, dazu 45 Minuten Gespräch

890 € netto

Lieferung in 10 Arbeitstagen

Wird zu 100 % angerechnet, wenn wir danach zusammenarbeiten.

Zur Einordnung: Bei 5.000 € Werbebudget im Monat entspricht das etwa fünf Tagen Adspend. Wenn dabei herauskommt, dass ein Drittel deines Budgets ins Leere läuft, hat sich die Analyse im ersten Monat bezahlt.

Wenn du nach dem Gespräch sagst, das war das Geld nicht wert, bekommst du es zurück. Ohne Diskussion.

Sinnvoll, wenn deine Kampagnen seit mindestens drei Monaten laufen, dein Werbebudget bei mindestens 2.000 € im Monat liegt und dein Geschäft über Anfragen läuft, nicht über Shop-Bestellungen.

Die Analyse ist kein Verkaufsgespräch mit Anlauf. Du bekommst ein Dokument, das du auch selbst oder mit deinem bisherigen Dienstleister umsetzen kannst.

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Häufige Fragen

Häufige Fragen

Brauchst du Zugriff auf mein Google-Ads-Konto?

Lesezugriff ist der einfachere Weg, Administratorrechte brauche ich nicht. Falls noch ein anderer Dienstleister am Konto arbeitet und das gerade unpassend ist: Ich arbeite auch mit Datenexporten. Dann sehe ich keine Auktionsdaten, alles andere geht.

Sieht mein bisheriger Dienstleister, dass du im Konto bist?

Ja. Jeder Nutzer ist in der Verwaltung sichtbar, versteckten Zugriff gibt es bei Google Ads nicht. Wenn das ein Problem ist, nimm den Export-Weg.

Was, wenn du nichts findest?

Dann sage ich dir das. Es kommt vor, dass ein Konto sauber läuft und das Problem woanders liegt – meistens beim Angebot oder bei dem, was nach der Anfrage passiert. Auch das steht dann im Report.

Wie geht es danach weiter?

Wie du willst. Du kannst die Analyse selbst umsetzen oder mit deinem bestehenden Dienstleister. Wenn du willst, dass ich es mache, rechne ich die 890 € auf das Setup an.

Wenn du wissen willst, was in deinem Konto steckt

Buch dir 20 Minuten. Wir klären, ob die Analyse für dich sinnvoll ist – und wenn nicht, sage ich dir das.

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